"Dank der Sozialdemokratie im Schleswiger Stadtparlament scheint sich Schleswig zum Negativbeispiel für politisch geordnete Selbstruinierung zu entwickeln", sagt der FDP-Landtagsabgeordnete und Vorsitzende der FDP-Kreistagsfraktion Carsten-Peter Brodersen. "Die Fundamental-Opposition in Sachen Nahversorgungszentrum schlägt jetzt endgültig dem Fass den Boden aus. Da gibt es einen Investor, der für sieben bis acht Millionen Euro ein modernes Einkaufszentrum - mitten in der Stadt - errichten und der Stadt im Gegenzug sogar einen Kindergartenneubau zur Verfügung stellen will, und der SPD fällt nicht mehr ein, als erst einmal neue, teure Gutachten zu fordern und überhaupt erst grundsätzlich über diese Maßnahme nachdenken zu wollen, wenn alle Händler und Geschäfte der näheren Umgebung aufgegeben haben. Nur nicht innovativ sein", kritisiert Brodersen, "und schon bei Zeiten die Zukunft gestalten. Es könnten ja womöglich noch Arbeitsplätze entstehen oder gar Gewerbesteuereinnahmen anfallen."
Brodersen erinnert an die schwierige finanzielle Situation der Kommunen. "Und es ist nicht zu erwarten, dass vom Land oder Bund größere finanzielle Hilfe kommt." Deshalb seien Städte und Gemeinden im Rahmen ihrer Möglichkeiten aufgefordert, kreativ und zukunftsorientiert ihre Wirtschaftskraft zu stärken und somit eigenständig Einnahmen zu generieren. "Mit dem überarbeiteten Landesentwicklungsplan werden wir auf Landesebene für mehr kommunale Entfaltungsmöglichkeiten sorgen", kündigt der FDP-Landtagsabgeordnete an. In Schleswig nutze allerdings die SPD bisher jede Möglichkeit die Weiterentwicklung der Stadt zu verhindern, siehe z. B. Therme. "Die Sinnhaftigkeit dieser fundamentalen Verweigerungshaltung bleibt für mich unerklärlich. Ja, sie ist im Hinblick auf die Zukunft Schleswigs sogar unverantwortlich", so abschließend Carsten-Peter Brodersen.
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